Archiv der Kategorie 'Zürich bin Ich Blog'



Bestechungsgeschenke zum Zweiten

Nun hat sich auch Professor Jositsch mit einem Geschenk an meinen Briefkasten gemeldet. Da wird sich Entsorgung & Recycling Zürich sicher freuen, ob es für meine Stimme reicht mag bezweifelt werden. Nun zu den Antworten auf die wichtigen Fragen am 29.11.2009:

Vorlage 1
Stadtpark Hardau, Objektkredit von 13,23 Mio. Franken.

Ja, Sta(d)ttpark heisst es und nicht Autopark. Die Stadt ist schliesslich zum leben da und nicht zum zuparken!

Vorlage 2
Neues Organisationsmodell für die Sozialhilfe in der Stadt Zürich, Änderung der Gemeindeordnung.

Ja, wenn ich auch weder die alt noch die neue Struktur verstehe. Kein Wunder tröpfelt da nichts an die Basis.

Vorlage 3
Elektrizitätswerk, Erhöhung des Objektkredites von 19,89 Mio. Franken um 18,81 Mio. Franken auf 38,7 Mio. Franken für eine zweite Bohrung zur Erforschung der Geothermienutzung und zur Erschliessung des Wärmepotenzials im Triemli-Quartier sowie für den Bau einer Energiezentrale.

Ja, was Basel kann, können wir auch. Geschüttelt nicht gerührt…allen Anwohnern rate ich schon mal zu einer erdbebensicheren Einrichtung.

Vorlage 4
Volksinitiative «40 Meter sind genug».

Nein, 40 Meter reichen bei weitem nicht. Zürich will hoch hinaus.

Ausgang in Zürich

Welches ist der billigste Club in Zürich? Das Oxa, man stürzt schon vor dem Eingang ab!

Wer den Schaden hat der…

PS: Gute Besserung.

E wie Espresso

Dank unserem südlichen Nachbarn, konnten wir schon früh von Kaffeekultur profitieren. Zwar ist der Café Creme noch immer das Mass aller Dinge (leider), aber dank Alukapseln und George Clooney ist der Espresso auf dem Vormarsch. Die Kunde, dass ein Espresso nicht einfach ein kurzer Kaffee (weniger Wasser) ist, hat sich doch fast stadtweit durchgesetzt. Ist der Kapselkaffee für das Büro ein gangbarer Kompromiss, so kann man in der Freizeit doch gerne darauf verzichten. Da eine teure Maschine noch keinen guten Barrista macht, muss sich der Prophet halt jeweils auf den Weg zum Berg machen.

Wo bekommt man das begehrte schwarze Gold in unserer schönen Stadt? (Natürlich ohne Berücksichtigung der grossen Ketten, den wie wir wissen ist jede Kette nur so Stark wie ihr schwächstes Glied und das ist in diesem Falle eher dünn und mit Vanille versetzt).

Espresso ist das Zen des Kaffees kurz und prägnant. Es soll die Essenz des Kaffees hervorbringen und damit Basta. Das selbe gilt für den Ort an dem er produziert wird, schnörkellose Bar mit schneller Bedienung und natürlich eine Schöne Maschine mit viel Chromstahl.

Die beste Preisleistung ist nach wie vor das Bellcaffè (Caffè & Bar Bellevue). Für 3.80 CHF bekommt man einen tadellosen Espresso. Die Bedienung ist so schnell, dass man sich während dem Umsteigen auf die andere Tramlinie locker einen kleinen Schwarzen ziehen kann. Die Maschinen sind im Dauerbetrieb was für frische und die nötige Temperatur sorgt. Das Publikum ist spannend und lädt zum verweilen ein, aber eben das Tram wartet schon.

Sehr gute Espressi bietet auch La Stanza. Für 4 CHF bekommt man einen wunderbaren Espresso gereicht, begleitet von einem Glas Wasser. Einwandfrei, geschmacklich wunderbar intensiv, nicht zu sauer. Die Bar ist hell und liegt gleich vis-à-vis von Fidels-Flagshipstore. Die cleveren Betreiber haben auch schon ein paar Stühle dazwischen gestellt. So kann man erst Zigarren kaufen gehen und dann beim Kaffee gleich ein Rauchopfer bringen.
Möge die Klimaerwärmung bald kommen.

Marmorfetischisten und Szenis findet man, nebst guten Kaffee im Infinito (Espresso 4.40, Doppio 5.00). Die Bar bietet Italianità in Zürich, italienische Zeitungen und Knabbereien. Der Espresso ist einer der besten der Stadt. Schön ist auch die Möglichkeit aus verschiedenen Kaffeesorten auswählen zu können. Kein wunder also, wenn die Bar gut besucht ist und man keinen Platz mehr findet. Die Lösung des Problems liegt aber gleich auf der anderen Strassenseite.

Gleich gegenüber in dunklem Holz gefasst, das Ricardos. Espresso und Wasser 4.50 CHF. Klein und gemütlich eingerichtet, ist es leider aber zu schnell verraucht (zumindest vorläufig). Ansonsten kann man eigentlich nur über die teppichbezogenen Treppe herziehen, die schon ein wenig aus der Mode ist (und hoffentlich nie wieder sein wird).

Zu guter letzt noch das Bohemia, da wird der Kaffee auch gleich selber geröstet. Die Bar verkauft zwar eher Hochprozentiges aber zumindest in den Morgenstunden ist es doch ein guter Ort für einen entsprechenden Kaffee.

« Vorige SeiteNächste Seite »


Kategorien

Vergangenheit