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Schöns Sächsilüütä!

Mit dem Frühling kommen auch die schönsten Tage nach Zürich. Das Sächsilüütä steht auf dem Programm. Dabei wird dem Winter in Form eines Schneemanns mit einem Feuer den gar ausgemacht. Eigentlich ist es ja schon losgegangen mit einem der vielen Partys oder einem der Bälle im Vorfeld des Frühlingsfestes. Offiziell geht es am Freitag los, um 17:00 stellt sich der Gastkanton Schaffhausen auf dem Lindenhof vor. Ich bin gespannt was unser nördlicher Nachbar ausser IWC-Uhren und Hallauer mitbringen wird. Am Samstag gehts mit weiteren Festivitäten des Gastkantons auf dem Lindenhof weiter und am Sonntag findet dann um 14.30 der Kinderumzug statt,traditionell bei strömendem Regen. Besseres Wetter gibts dann Montag wenn die Grossen durch die Stadt ziehen (15:00). Vorher gibt es aber noch die Armenspeisung durch die Weggenzunft (11.00 beim Grossmünster) bzw. das Mörserschiessen der Saffren auf der Rathausbrücke (11.15). Pünktlich um 18:00 wird dann der Böög angesteckt, der dann hoffentlich prompt explodiert, auf das der Frühling bald kommt (Ich schätze 7:15 Minuten).
Danach trifft sich das Fussvolk zum grillieren auf Sächsilüütewiesä (Schaufel nicht vergessen) bzw. die Zoifter sich unter ihresgleichen auf der Stube. Der beste Platz um das bunte Treiben zu verfolgen ist das Niederdorf. Wo sich auch die meiste Zunftstuben befinden oder gebaut werden (Wir freuen uns aufs nächste Jahr, Zimmerlüütä). In dieser Nacht werden wohl nicht viel Leute schlafen, aber der Winter ist dann ja auch vorbei. In diesem Sinne wünsche ich allen „Es schöns Sächsilüütä„.

Zürich wählt!

Nicht nur der Schnee nein auch die Politikverdrossenheit hält Einzug in unsere Stadt. Die Wahlbeteiligung an unserer kleinen Umfrage ist sehr mager ausgefallen (Martelli liegt vorne dank meiner Stimme). Dabei müsste man zum Abstimmen nicht mal ausser Hause gehen. Kein wunder werden die Zürcher als Internetmuffel bezeichnet („Zürcher sind Internet-Muffel“ Tagi 11.02.1009). Wobei diese Aussage ja auch falsch ist. Nur weil man nicht elektronisch wählt ist man noch lange kein Internetmuffel. Schliesslich war der erste gesamtzürcherische Botellón ja ein „voller“ Erfolg. Letzten Endes wirf e-Voting doch noch die eine oder andere Frage auf, also wieso ein bewährtest System in Frage stellen? Gut, für Auslandzürcher ist es einen Erleichterung, aber wer um Himmelswillen interessiert sich in fernen Landen wer Friedensrichter wird in seiner Heimat? Das ist dann doch ein wenig viel Aufwand um ein paar Leute zur Stimmabgabe zu Bewegen. Einfach als per Post gehts es nun wirklich nicht. Allzu oft wird vergessen, dass sich nach wie vor eine Minderheit im Internet bewegt, zumindest mittwochs, denn gestern waren alle Beizen voll, in der ich Speisen wollte. Also lieber diesen Blog lesen und an Umfragen teilnehmen, statt den Bloggern den Platz wegzunehmen. Über was soll ich den sonst schreiben über die Zürcher Internet-Muffel vielleicht?

Ice Ice Baby,

Nicht nur Väterchen Frost hat die Stadt in Beschlag genommen, nein auch das Konterfei der Stadtratskandidatinnen ziert unsere schöne Stadt. Etwas Übermütig war der Zürcher Freisinn. Am Kreuzplatz lächelte mich Frau Martelligleich dreimal innerhalb von 10 Metern an? Das ist trotz neuer Frisur und Lipgloss, doch etwas zuviel des Guten, zumal in diesem Quartier die wahlberechtigte Bevölkerung (die wenigen ohne deutschen oder britischen Pass) sowieso FDP wählen müssen. In der Krise sollte man doch ein wenig bescheidener Auftreten, vielleicht sollten sie mal zum Businesslunch in die Kirche um über die Probleme zu sprechen. Die Sans-Papier haben sicher den einen oder anderen Guten Tipp wie man Schrottpapiere zum verschwinden bringt.
Ob Exit wohl bald auch eine Selbsthilfegruppe für Manager anbieten wird? Wir warten gespannt und harren aus in der Kälte.

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