Neues aus Germanistan

Kaum ist man weg schon häuft sich der Ärger an, der auf einem wartet bei der Rückkehr. Da sind alle aufgeregt wie Hühner, nur weil der Kassenwart des grossen Kantons sich ein wenig in der Wortwahl vertan hat. Ich komme gerade aus dem selbigen Land und kann nur sagen, dort herrschen Wildwest Verhältnisse. Das Land fällt auseinander (Köln) und die Bürger erschiessen sich und gegenseitig (Winnenden und Hornsen). Kein wunder ist die Sprachwahl entsprechend rau, kommt dazu, dass es in besagtem Land Regionen gibt, in denen es als höfflich gilt auf ein „Guten Morgen“ mit „Halt dei Fressä“ zu antworten.

Zusätzlich ist Wahljahr, (in solchen Jahren darf man in Beamtendemokratien wählen, ob man weiterhin von einem Hosenanzug regiert werden möchte oder nicht) kein wunder also wenn da mal der Balzanzug übergestreift wird. Grund zur Sorge gibt es nicht, schliesslich hat es die Kavallerie auch 1939 nicht über den Rhein geschafft. Viel wichtiger ist es, sich in gut zürcherischen Manier, um die täglich aus Deutschland eintreffenden Wirtschaftsflüchlinge und ihr Geld zu kümmern!

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