Mein Briefkasten kommt nicht zur Ruhe, schon kommt das nächste Couvert von Oben. Der Inhalt so bunt und umfangreich, dass wir für Vollbeschäftigung in Basel sogen könnten (Räppli galore!!). Der jährliche Chrüzlitescht der Steuerbehörden ist angekommen. Wie jedes Jahr folgt das gleiche Ritual, sofort Fristerstreckung eingeben und das ganze vergessen bis September. Seit das digitale Zeitalter auch in der Amtstube Einzug gehalten hat, kann man das bequem klicken. Dachte ich zumindest. Doch beim Versuch der Fristerstreckung erhalte ich folgende Kundeninformation:
Aufgrund von technischen Problemen kann die Erfassungsmaske für Fristerstreckungsgesuche erst im Laufe der Woche 5 aufgeschaltet werden.
Steueramt der Stadt Zürich
Wir bitten um Verständnis.
Liebes Steueramt, wir haben bereits laufende Woche 5, wetten das du es nicht schaffst es diese Woche hinzukriegen? Aber ich habe Verständnis, du hast es ja noch nicht einmal geschafft mir meine definitive Steuererklärung zu senden. Wer meine überrissenen Abzüge zu kritisieren hat und all meine Spesenbelege sortieren muss, dem bleibt halt keine Zeit sich um Infrastruktur zu kümmern. Du solltest deshalb lieber einmal ein Auge zudrücken bei mir, schliesslich haben wir die Krise und da muss auch das Steueramt sparen. Ausserdem brauchst du zukünftig genügend freie Kapazitäten um dich um Herrn Vekselberg, zu kümmern. Der wird sicher auch Abo und Velo geltend machen wollen als Berufsauslagen (dabei arbeitet der doch gar nicht, irgendwie pauschalbescheuert…).





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