Slam vs. Blog

Das die deutschsprachige Poetry Slam-Meisterschaften zurzeit in Zürich gastieren nehme ich zum Anlass, einmal einen Vergleich zu ziehen zwischen blogen und slamen. Bloger sind auf der einen Seite mobiler, da sie kein Publikum brauchen und keine verrauchten Keller, keine Anlässe und keine Jury. Auf der anderen Seite brauchen sie aber ein wenig Technik und sind nicht so nah am Publikum. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht in aller Öffentlichkeit betrinken muss und  lästiges Publikum einfach abstellen kann. Das Bloger Publikum ist auch viel ausdauernder und omnipräsent.  Dafür haben Bloger keine Groupies sondern werden nur von Anwälten belästigt.

Blogen ist Klickibunti, somit erreicht man auch bildungsferne Schichten. Dafür ist slamen spontaner man kann sich nicht hinter einer Firewall verstecken sondern muss sich dem Publikum stellen. Und zu guter letzt gibt es Slam-Meisterschaften mit Preisen, das fehlt noch für Bloger.

Fazit:
Geht slamen und schreibt in eurem Blog darüber, schliesslich wollen wir alle den Foifer und’s Weggli.

2 Antworten zu „Slam vs. Blog“


  1. 1 Sandra 8. Juli 2009 um 07:47

    Naja, mir gefällt schon die deutschsprachige Poetry eigentlich sehr.Interessantes Vergleich habe sie hier gemacht.Ich glaube, wer schon Poetry lesen mag, ist doch egal woher sie kommt.

  2. 2 zurichbinich 18. August 2009 um 21:41

    Spam vs. Blog kann ich da nur sagen!


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